06. Juli 2020
Die angeschlagene Kulturwirtschaft versucht, taumelnd, wieder auf die Füsse zu kommen. Die Stimmungslage ist schon spürbar besser, wenn auch weit entfernt noch selbst von einer neuen Normalität. Standhaft und zinnsoldatengleich schippern die Berliner Galerien ‚Hotel Mond‘ und ‚Semjon Contemporary‘ im Papierschiffchen der Hoffnung neuen Horizonten entgegen. Gut gerüstet dazu sind sie allemal, wie Gerhard Charles Rump bei seinem Besuch feststellen konnte.
05. Juni 2020
Oftmals ist es schwierig, zeitaufwendig und kostenintensiv, einen Kunstexperten in ländliche Regionen zu bestellen. Mit großer Freude kann ich Ihnen mitteilen, dass ich ab Juni 2020 auch im Chiemgau vor Ort als Kunstexpertin aktiv bin. Der Chiemgau ist traditionell eine spannende Kulturregion und ich freue mich, wenn ich in Zukunft Ihre Passion für die Kunst mit meiner Expertise unterstützen darf.
10. April 2020
Das Osterfest heuer mit brillanten Farben begehen. Das geht, auch in unseren Zeiten. Gerhard Charles Rump hat für uns eine vor 20 Jahren wieder zum Leben erweckte Glashütte in Annenwalde, einem Ortsteil der im brandenburgischen gelegenen Stadt Templin, besucht. Da strahlen sie, die Farben, im Werkstoff Glas. Frohe Ostern!
02. Dezember 2019
Im Winter 2018 habe ich in Hongkong das Teemuseum besucht. Dort gibt es nicht nur jede Menge über den Tee an sich zu erfahren, sondern auch über zeitgenössisches Kunstgewerbe, insbesondere über aktuelle Tendenzen der chinesischen Keramik. Im November 2019 erschien darüber mein Artikel in Europas Sammlermagazin Trödler. Hier meine Impressionen von Chinas contemporary pottery. Natürlich haben die Objekte fast alle mit der Tee-Zeremonie zu tun. Soviel vorab: Sie sind sehr originell gestaltet.
21. Juni 2019
Max Liebermann (1847-1935) war Berlin stets willkommener Anlass zu grossartiger Malerei – ihn faszinierte die Idee der grünen Stadt, Parks und Wälder und immer wieder sein Garten am Wannsee. Aber auch für seinen Erzrivalen (und Intimfeind) Lesser Ury (1861-1931) war die Metropole Berlin die Hintergrundfolie, vor der das Theater des modernen Lebens in seiner Kunst zu malerischer Gestalt fand. Charles Rump besucht die Liebermann-Villa am Wannsee ...
10. Mai 2019
Es gibt sehr viele objektive Gründe und subjektive Motivationslagen, warum man Kunst und Antiquitäten sammelt. Natürlich gehört dazu auch, dass ein gut überlegter Kauf auch eine Investition bedeutet, die sich mittel- bis langfristig auszahlen könnte. Wobei noch ein Vorteil ist, dass man in der Zeit zwischen Ankauf und eventueller Weitergabe den ästhetischen und gegebenenfalls, im Fall Angewandter Kunst und Design, den Nutzwert genießen kann, meint Gerhard Charles Rump.
24. März 2019
Die Bilder glühen. In starken lebhaften Farben erscheinen Landschaft, Pflanzen, Tiere und Menschen. Eine virtuose Maltechnik, mit einer Oberfläche wie Seide, bestimmt die Sujets bildlich. Die Gegenstände und Figuren scheinen aber transparent zu sein; wie Phantome wirken sie, denn die Töne des Himmels und der Berge wiederholen sich in ihnen, meint dazu Gerhard Charles Rump.
27. Juni 2017
Fast alle Künstler der Berliner Secession waren von den Bewegungen des ‚Russischen Ballett‘ fasziniert, als dieses im Jahr 1909 in der Hauptstadt des Deutschen Kaiserreich erstmals auftrat. Einer dieser Künstler war der damals knapp vierzigjährige und schon sehr erfahrene Ernst Oppler, der als Maler und in verschiedenen druckgraphischen Techniken arbeitete.
21. Juni 2017
Dass die Kunst der Antike für viele Artefakte in der Neuzeit, in der Moderne und der Gegenwart inhaltlich Pate stand, ist unbestritten. Beschäftigte sie sich, auch wenn sie einem polytheistischen Weltbild zu folgen hatte, doch immer mit dem Menschen an sich. Nun zeigt das Belvedere, Wien, in seiner Orangerie in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum die Ausstellung 'Klimt und die Antike - Erotische Begegnungen'.
31. Mai 2017
Unter dem Ausstellungstitel 'FUTURO. A FLYING SAUCER IN TOWN' präsentiert die NEUE SAMMLUNG München im Außenbereich vor der Pinakothek der Moderne das ellipsoide Haus auf hohen Stelzen. Die bewohnbare Design-Ikone des Space-Age wurde in den Jahren 1965-1967 von dem finnischen Architekten Matti Suuronen entwickelt. 2016 erwarb die NEUE SAMMLUNG dieses Exemplar, das nun für ein Jahr im Münchener Kunstareal zu sehen ist. Aber: Einlass nur zu bestimmten Anlässen!

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